Scheinselbstständigkeit - Gefahren erkennen und vermeiden

Ob eine aktive Erwerbstätigkeit der Sozialversicherung (Kranken -, Pflege -, Unfall -, Renten - und Arbeitslosenversicherung) unterliegt, hängt entscheidend davon ab, ob diese als Selbständiger oder als Arbeitnehmer ausgeübt wird.

Die Abgrenzung zwischen Arbeitnehmern (sozialversicherungspflichtig) und Selbständigen (i.d.R. weitgehend sozialversicherungsfrei) verschwimmt aber durch mannigfaltige Vertragsgestaltungen zusehends.

Die Unterscheidung muss daher am Einzelfall erfolgen. Die Rechtsprechung liefert hierzu einige Unterscheidungsmerkmale, jedoch werden von der Sozialversicherung immer häufiger „freie Mitarbeiter“ als „Scheinselbständige“ eingestuft und damit zur Sozialversicherungspflicht herangezogen. Dies kann neben hohen Nachzahlungen ggf. auch zu einer strafrechtlichen Verurteilung wegen Nichtentrichten von Sozialversicherungsbeträgen führen. Nicht zuletzt haften Sie als Auftraggeber auch für die Sozialversicherung Ihres „neuen Mitarbeiters“.

Waren die Abgrenzungskriterien in der Vergangenheit noch relativ klar definiert und daher die Auswirkungen kalkulierbar, so ist die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung durch die Behörden anhand der „Umstände des Einzelfalls“ zu einem für den Unternehmer kaum mehr überschaubaren Risiko geworden. Wann immer Sie Subunternehmer beschäftigen, kommen Sie nicht umhin, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. HPK kann Ihnen bei der Zuordnung Ihrer Beschäftigten helfen, um Nachzahlungen oder sogar strafrechtliche Verurteilungen zu verhindern. Wir beraten Sie gerne.